Platons Höhle

 

 

Greifswald (SPA): Eine Diskussion am Samstagabend zum Zustand der BILD-ung, des UNTER-RICHTENs und des Er-ZIEHENs an den Schulen und der Universität bringt mich dort dazu, eine kleine Anekdote aus meinen Studientagen preiszugeben, die, so die einhellige Meinung in unserer kleinen Runde, den Zustand des Systems selbst im Heute zutreffend beschreibt.

 

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Danish Dynamite

 

 

Greifswald (SPA): Als es an die Verteilung der dänischen Schlafgäste geht, muss ich als neues Mitglied der Beherbergungsgemeinde sehen, was übrig bleibt. Das geheimnisvolle Getuschel und Gelächter, das sich mit dem Los namens Mogens unter meinen Freunden ergibt, weckt in mir ein wenig Spannung, da der Mann bei seinen bisherigen Auftritten offenbar ein paar ganz tiefe Spuren in der nordostdeutschen Erde hinterlassen hat. 

 

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Zwei Tage Muskelkater

 

Ursache, dann Wirkung

 

 

Greifswald (SPA): In der Nachbarschaft trampelt der Merkules-Sportsmann wieder einmal um 7 Uhr die Treppe hinunter, so als würde er auf jede einzelne Stufe noch einen Telemark zaubern. Um sich, auf diese Weise unlügbar aufgewärmt, im nächsten Moment die Stöcker umzuschnallen und, nachdem er die Tür aus dem Weitwinkel zuscheppern lässt, seine morgendliche Nordic-Walking-Runde auf dem Wall zu beginnen.

 

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Wort zum Mittwoch

 

Manche Losungen sind wirklich Kacke ...

 

 

Greifswald (SPA): Ich schlug an einem Donnerstag vor drei Jahrzehnten in Greifswald auf. Zum Studieren und „umgelenkt“ von Dresden in diese Stadt, von der ich bis dahin gefühlt nur aus einem Gerichtsbericht in der Wochenpost gelesen hatte. Das Besondere an diesen Berichten: die Täter bekamen Tiernamen, die ebenso wie der Vorname mit der Initiale der Stadt begannen. Keine genaue Erinnerung, aber vermutlich hatte in diesem Fall der Greifswalder Günter Ganter ein gelbes Fahrrad gestohlen.

 

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Schwarz und Weiß

 

Greifswald (SPA): Mit der Reanimation des Greifswalder Namensstreites um den Patron der Universität ist eine Neubesetzung der Stühle Schwarz und Weiß in greifbare Nähe gerückt. Nachdem die Initiative "Ernst Moritz Arndt bleibt" sich im Frühjahr erfolgreich um 1040 Unterschriften für eine Urabstimmung bemüht hatte, deren Tinten mangels Controlling jedoch vier Monate im Nirvana austrockneten, rief der Akademische Senat nun zur erneuten Beschäftigung mit der Umbenennung auf. Grund ist die Behebung der im Januar vom Bildungsministerium beanstandeten Formfehler im Zuge der letzten Abstimmung.  

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Die letzte der Libellen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Greifswald (SPA): Es spätsommert. Für drei Stunden und nur ein bisschen. Ich lese mich durch die wunderbaren Bilder eines John Irving, die der mit Worten in sein „Gottes Werk und Teufels Beitrag“ gemalt hat. Man muss der Held des eigenen Lebens werden.

 

 

 

 

 

 

 

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Spagat auf dem Rad

 

 

 

 

 

Greifswald (SPA): Es ist 16:42 Uhr in Greifswald. Ronny und ich stehen in einem Pulk von Radfahrern, der sich an der Ecke Volksstadion gebildet hat, um gemeinsam bei Ampel Grün den Karl-Liebknecht-Ring zu queren. Vor uns liegen 850 dieselfreie Meter Fahrrad- und Fußgängerstraße. 850 schnurgerade Meter unserer mit Wahlplakaten zugehängten Transitstrecke. 850 Meter Rasch Hour.

 

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Speisen nach Lautschrift

 

 

 

 

 

 

Greifswald (SPA): Nun bin ich zeitig dran. Ein nicht termingerecht durchgeführter Termin und schon habe ich satte 90 Minuten bis zum nächsten Gespräch. Und das auf einem außerstädtisch-peripheren Terrain, welches mir nicht einmal die Option offen lässt, ein Fachgeschäft zu betreten und terminlosen Frauen beim zeitlosen Anpassen von Schuhwerk zuzusehen. Gegebenenfalls bei Lust auf eine aktivere Art der Interaktion dabei zu beraten. Apropos satt: mich hungert es.

 

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Intergalaktisches Marketing

 

 

Wecken trotz Helmpflicht: Darth Vader bei einem Absolventen

 

 

Greifswald (SPA): Mit einer neuen und innovativen Marketingstrategie versucht die Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, den sinkenden Studierendenzahlen entgegenzuwirken. Nachdem die 1456 gegründete Alma Mater in ihre letzte medienwirksame Kampagne die einheimische Bevölkerung einbezog, setzt sie nach den im sogenannten Namensstreit gesammelten Erfahrungen nun alles auf die intergalaktische Komponente.

 

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Konni kniggt ab

 

 

Virales Gift: Legger Gurgelsalat ... und schon kniggt Konni ab

 

 

 

 

Greifswald (SPA): Beim allmonatlichen Vollkontakttreffen der Greifswalder Diskursgruppen, das gestern in Neu Boltenhagen ausgetragen wurde, lichtete ein investigativer Fotograf den Teilnehmer Konrad L., 49 Jahre, KfZ-Meister, eine Frau (brü- und nett), vier Kinder, zwei Katzen, ein 5er BMW, wohnhaft in Ladebow, Fan von Bruce Springsteen, Nora Tschirner und der Comedy-Serie „Alf“, von allen nur Konni genannt, beim heimlichen oralen Leeren von Restbeständen einer großen Schüssel Gurkensalat (grün) ab.

 

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Ernests Diadem

 

 

 

 

Greifswald (SPA): „Vergessen wir den Aluhut!“ Mit diesem Slogan und dem passenden Produkt sorgt der Greifswalder Hersteller HoKaMo-Hutdesign (Anm. der Redaktion: das Kürzel steht für Hooton, Kaufman, Morgenthau) für Furore. Das Diadem des Ernest erweitert das ohnehin riesige Angebot an Leichtmetall-Kopfschmuck um ein Element, das eine attraktive Alternative in der bisher recht starr und bieder wirkenden Produktpalette bietet.

 

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Mann der Woche

 

Mitten in Greifswald: Unter dem Eindruck eines Schreibens der Stiftung Wahrheitstest denkt ein Bürger neu ...

 

 

Greifswald (SPA): Das war knapp! Mit der ersten Ausgabe seines Probe-Abos einer lokalen Tageszeitung angelte der in der Greifswalder Pinocchiostraße wohnhafte André H. ein Schreiben der Stiftung Wahrheitstest aus dem Briefkasten. Dieses enthielt die knappe Mitteilung: Vorsicht: Feg News!

 

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Der Sorbenfinger

 

 

Greifswald (SPA): Im Klinikum streife ich mir den hochgradig unerotischen Operations-Schlüpfer über, eine der Todsünden des elastisch-großmaschigen Netzdesigns, schlüpfe in das hinten offene OP-Hemd und klettere auf das bereitstehende Transportbett. Die hinzugeeilte Stationsschwester verabreicht mir die obligatorische LmaA-Tablette. Nun sehe ich mit arg begrenztem Optimismus einer persönlichen Premiere entgegen. Einer Plexus-Anästhesie. Dies bedeutet: ein lokal wirkendes Betäubungsmittel wird unter Verwendung eines spitzen Gegenstandes durch die ach so empfindliche Achselhöhle in den Körper transferiert.

 

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Opfer dieses Liedes

 

Greifswald (SPA): Zu gegebenen Anlässen bestaunen manche Freunde, dass sich einer in ihrer Mitte integriert hat, der „Losing my Religion“ von R.E.M. oder „Otherside“ von den Red Hot Chili Peppers hört. Damit nicht genug: gar danach tanzt. Meine solistischen Darbietungen auf einer Tanzfläche, die bis soeben zu flotten Hits von Roland Kaiser durch sechzig tippelnde Beine mehrfach vermessen und in der molekularen Zusammensetzung unterer Luftschichten durch vielfältige Wurfelemente und Pirouetten regelrecht zerwirbelt wurde, hinterlassen beim Publikum seriöses Unverständnis. Schlimmer noch: Bei Männerwahl erstirbt der Solidargedanke und es ducken und/oder schnäuzen sich die Damen!

 

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Innovationen von der Hardthöhe

 

Bonn / Greifswald (SPA): Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat mit der Umstandsuniform für schwangere Angehörige der Bundeswehr einen erneuten vieldiskutierten Vorstoß gewagt und wiederholt ihre innovative Kompetenz unter Beweis gestellt. Wir haben ein wenig in den Schubläden der Ministerin auf der Bonner Hardthöhe gekramt und sind fündig geworden. Bryckeleaks entlüftet die schlechtbehüteten Geheimnisse von sieben geplanten Maßnahmen zur Stärkung der Bundeswehr.

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Engpass im Paradies

 

 

Endlich beim Endverbraucher: MALIMO-Textilien im Paradies

 

 

 

 

Eden / Greifswald (SPA): Die demografische Entwicklung kann mit der steigenden Zahl der durchgeführten Selbstmordanschläge nicht mehr Schritt halten und hat im Paradies zu Engpässen bei der Bereitstellung von Jungfrauen geführt. Daran würde auch die Tatsache nichts ändern, dass Attentäter, wie zuletzt in Manchester geschehen, dazu übergehen, Kinder gleich mit in den Himmel zu bomben.

 

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Rot Kreuz

 

Meine Kernkompetenz: Frauen einwickeln

 

 

Greifswald (SPA): Als ich noch kurz um die Ecke gehe, um die Umluft zu nikotinisieren, läuft sie freundlich grüßend an mir vorbei. Marineblaue Hose, marineblaue Jacke und darunter eine weiße Bluse, von deren Kragen mich das Corporate Design des Deutschen Roten Kreuzes grüßt. In den Händen transportiert sie vier prall gefüllte Taschen mit weiterbildungsrelevantem Equipment – eindeutig identifizierbar an orangenen Warnwesten, die aus einer der Tüten quellen. Schon prophezeie ich erfüllend selbst.

 

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Vorsicht, Poller!

 

Bald barrierefrei zu queren?: Wiecker Brücke

 

Greifswald (SPA): Ungewöhnliche Vorfälle erfordern ungewöhnliche Maßnahmen. Nachdem der Poller an der Wiecker Brücke zum zigten Male unsachgemäß überfahren und die automobile Ryckquerung über eines der Wahrzeichen der Stadt erneut lahmgelegt wurde, scheinen die zuständigen Behörden der Hansestadt bei der Suche nach einer Lösung des rufschädigenden Problems fündig geworden zu sein.

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Tschüs, Hotel Mama

 

Jeder Semesterbeginn ist ein kleines Adieu

 

 

 

Greifswald (SPA): Kurz nach dem Frühlingseinbruch endet am kommenden Wochenende die mentale Regenerationsphase für die Studierenden in ganz Deutschland. Auch Greifswald darf ab dem 3. April wieder Tausende Studenten zum Semesterbeginn in der Hansestadt begrüßen, die die in den letzten Wochen einsam gewordenen Hörsäle, Bibliotheken sowie Fuß- und Radwege beleben werden.

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Stadtsport Badminton – FAQs Teil 2

 

 

Bei Good- und Badmintons: Auf den Spuren einer Greifswalder Tradition

 

Greifswald (SPA): Seit vier Jahren beantwortet uns Dr. Hans Winter am Rande der Puls Open Fragen zum Badminton-Sport. Wir haben seine Antworten mit Bildmaterial belegt und stellen heute einen zweiten Teil interessanter Fakten zu einer Sportart vor, die in der Hansestadt Greifswald auf eine bewegte Geschichte zurückblicken kann. Falls man sich am Tag danach noch bewegen kann. 

 

Teil 1: https://brycke.jimdo.com/2017/02/19/stadtsport-badminton-faqs-teil-1/

 

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Stadtsport Badminton – FAQs Teil 1

 

 

Bei Good- und Badmintons: auf den Spuren einer Greifswalder Tradition

 

 

 

 

 

Greifswald (SPA): Auf Einladung weilten wir gestern bei der 13. Auflage der Puls Badminton Open. Mit dieser Veranstaltung huldigt der Greifswalder SV Puls einer traditionellen und in der Geschichte sehr erfolgreich betriebenen Sportart der Hansestadt.

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Populärmusik aus Federau

 

Zu spät: ESC Federau

 

 

 

Greifswald (SPA): Es geschah wenige Stunden nach dem deutschen Vorentscheid für den Eurovision Song Contest (ESC) 2017, den die weithin unbekannte Sängerin Levina gewann. Die Schwerinerin Petra Federau schickte am Sonntag im Rahmen einer Greifswalder Großdemo unter dem Motto „Das ist unser Ernst!“ einen weiteren Beitrag ins Rennen. Dieser, so die ESC-Jury, kann aufgrund des verpassten Einsendeschlusses jedoch nicht mehr für den Wettbewerb berücksichtigt werden.

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Saison wird verlängert

 

 

So soll sie aussehen: Die Entmonopolisierung der Sommersaison in MeckPomm

 

 

 

 

 

 

Greifswald (SPA): Mit neuen Ideen sagt das Wirtschaftsministerium des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern dem saisonalen Charakter wassergebundener Tourismus- und Erholungsformen den Kampf an. Ziel ist es, sowohl auf der Angebots- als auch auf der Nachfrageseite für mehr Planungssicherheit zu sorgen und somit die Arbeitsmarktsituation stabiler zu gestalten.

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Das letzte Einser-Abitur

 

Bei Kevin im 14. Haus: Einstein in Schrift und Bildern

 

 

 

Greifswald (SPA): Dezember 2038. Ich bin auf der Suche nach dem letzten Gymnasiasten, der sein Abitur mit der Note „Eins“ ablegen wird. Nach einer Beschwerde des bayrischen Kultusministeriums aus dem Jahre 2016, in dem vor allem die Nordländer wie Berlin, Bremen oder Mecklenburg-Vorpommern dafür kritisiert wurden, Schüler nicht zu fordern und ein „Sehr gut“ allzu leichtfertig zu verteilen, kam Bewegung in die Bildungsrepublik Deutschland.

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Die Zeit feilt alle Kunden

 

Schon ausverkauft: Tanz im August

 

 

 

Greifswald (SPA): Kaum ist Whams „Last Christmas“ ein 450. Mal im Radio gelaufen, richten die Konsumtempel Deutschlands ihr Angebot an den Trends für den Sommer 2017 aus. Damit nicht genug, bewerben auch die großen Kultur- und Veranstaltungshäuser des Landes gut sichtbar ihren Sommerspielplan. So vermeldet die Berliner Volksbühne bereits jetzt für die 31-tägige Veranstaltung  „Tanz im August“ einen Ausverkauf.

 

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Steckbrief eines Feuerteufels

 

 

Kritik am Kerngeschäft der Greifswalder Polizeiarbeit: unwichtige Dinge im Fokus (hier ein ohne Beleuchtung radelnder Radfahrer bei Neumond)

 

 

 

Greifswald (SPA): Seit zwei Jahren hält ein Feuerteufel die Wehren Greifswalds und der umliegenden Gemeinden in Bewegung. So ärgerlich die dabei entstandenen materiellen Verluste sind, ist es allein glücklicher Umständen zu verdanken, dass es bis dato zu keinen Personenschäden kam.

 

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Die vergessenen Buhnen von Lubmin

 

Umgestaltung abgeschlossen: Lubminer Dünenabschnitt mit sportivem Zugangsweg. Begehbarkeit: *  (vorher: ***)

 

 

Lubmin (SPA): Mitte der letzten Woche suchte eine steife Nord-Ost-Brise die vorpommersche Küstenidylle heim. Während in der Metropole Greifswald das neugeschaffene Sperrwerk eine erste Nagelprobe erfuhr (SPA berichtete), hinterließ das Ereignis im Umland deutlich sichtbare Spuren. Auch in Lubmin zeigte die Natur dem Menschen den ausgestreckten Mittelfinger. Ihr habt hier etwas stehen lassen.

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Der letzte Straßenfußballer

 

Kürzlich abgerissene Sportstätte in der Marienstraße

 

 

Greifswald (SPA): Acht Wochen ist es her. Lokaltermin in der Marienstraße. Bunt besprühte Wände und Pfeiler aus Beton. Marode Dachverkleidungen, von denen sich morsche Bretter und löchrige Dachpappe der Erdanziehungskraft widmen. Das Fragment eines Kleinwagens und von dort, inmitten abgestürzter Dachbalken stehend, über schräg gesetzte Mauerreste, quer hinüber, der Ausblick auf die moderne Bebauung am westlichen Ufer des Ryck. Hier und mittendrin: Herbert Ziemendorff.

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Then we take Berlin

 

Auf BER-Rollfeld 16 - Siegermächtefoto mit Berlins Spitzenkandidaten (von links): Georg Pazderski (AfD), Frank Henkel (CDU), Sebastian Czaja (FDP), Michael Müller (SPD), Ramona Pop (Grüne), Klaus Lederer (Linke)

 

 

 

 

Berlin (SPA): “First we take Manhattan, then we take Berlin” sang Leonard Cohen 1988 auf seinem Album “I´m your man”. Am letzten Sonntag war es nach 2011 wieder soweit – die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus stand an. Manhattan fiel natürlich aus, aber wer takete nun eigentlich Berlin?

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Die Breitbandoffensive im ländlichen Raum

 

Telekommunikativer Werbespot: Eine Glasfaserkabelfee schwebt über das ländliche Mecklenburg-Vorpommern und sammelt altertümliche Kommunikationstechnik ein.

 

 

 

 

 

Schwerin / Duckow (SPA): Bei der flächendeckenden Versorgung des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern mit 50 Mbit/s setzt die Landesregierung auf die Symbolträchtigkeit der Abwrackprämie. So werden die Bürger des Bundeslandes in einem entsprechenden Werbespot für die Innovationen der Telekommunikation sensibilisiert und in märchenhaften Bildern ermutigt, sich von den fernkommunikationsorientierten Anschaffungen der letzten Jahrhunderte zu trennen.

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Naturschauspiel am Bodden

 

 

 

Greifswald (SPA): Zu den exotischen Einwanderern, die in Folge der globalen Erwärmung in den letzten Jahren am Greifswalder Bodden heimisch geworden sind, gehört die Transparente Federqualle (Aequorea Plumeus Pellucidus). Einige Exemplare des aus der südlichen Karibik stammenden Weichlings wurden 1998 an der Westküste Schottlands erstmals in europäischen Gewässern entdeckt.

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Wahlpost aus Fernost

 

 

Zwei Stimmen, ein Behälter: Briefwahl aus dem Fernen Osten

 

 

 

 

 

 

Greifswald (SPA): Zwei Wochen nach der Pilotfolgen-Ausstrahlung eines mehrteiligen Porträts über einen vorpommerschen Spitzenkandidaten im japanischen Fernsehen wurden in der Nähe des Strandbades Eldena erste Briefwahlbehälter angespült. Gemäß der fernöstlichen Tradition sind die Stimmzettel in schmalen Stäbchen versiegelt und per Flaschenpost dem Meer übergeben worden. Dabei haben die technischen Neuerungen des 20. Jahrhunderts zu deutlichen Verkürzungen in der Transportzeit geführt. Integrierte Sonnenkollektoren sorgen für einen Antrieb, der eine durchgängige Geschwindigkeit von 30 Knoten garantiert und die Post so befähigt, täglich über 1650 Kilometer zurückzulegen.

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Höher. Schneller. Weiter.

 

Trockenübungen an der Adria-Küste: Hollatz bremst.

 

 

 

Greifswald / Rio de Janeiro (SPA): Mit dem negativen Ergebnis der B-Probe einer Anfang Mai erfolgten Dopingkontrolle (wir berichteten: http://brycke.jimdo.com/2016/05/02/die-qual-am-urinal/) reiste André Hollatz gestern dem deutschen Olympia-Tross hinterher. Gegen 18:00 MEZ wird er heute auf dem Flughafen Rio de Janeiro empfangen und dann ins olympische Dorf einziehen.

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Ananasernte auf der Insel Usedom

 

Ückeritz (SPA): Rekorderträge versprechen sich in diesem Jahr die Ananasbauern auf der Insel Usedom. Die Trockenzeit von April bis Juni sowie die anschließenden nasswarmen Sommertage haben zur Reifung außergewöhnlich großer Früchte geführt, die sich zudem von ihren äquatorialen Artgenossen durch eine starke Schalenbehaarung unterscheiden.

 

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Grandioser Empfang für die Elftal

Tilburg (SPA): Drei Fans der niederländischen Fußballnationalmannschaft (Elftal) bereiteten gestern ihren Helden bei deren Rückkehr von der Fußball-Europameisterschaft in Frankreich einen euphorischen Empfang. Auf einem Campingplatz nahe Tilburg stimmten sie in unmittelbarer Nachbarschaft der Mannschaftsunterkünfte die Nationalhymne an und absolvierten im Anschluss den traditionellen Nationaltanz (Zevensprong). Der wurde dem Wetter angemessen in friesische Nerzmäntel gehüllt unter einer Plane sitzend vollführt.

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Hebammen vermelden Anstieg von Kugelgrippe-Fällen

 

Berlin (SPA): Angestachelt durch jüngste Diskussionen über eine Anhebung des Kindergeldes hat die Gemeine Empfängniswespe (Vespa conceptio) ihre Stichfrequenz deutlich erhöht. Dies lassen zumindest die sich häufenden Fälle von Kugelgrippe und randvolle Terminkalender bei den deutschen Hebammen vermuten.

 

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Die Qual am Urinal

 

 

 

Bonn / Greifswald (SPA): Ich sitze gegen halb Vier im Büro und profile ein bisschen. Die Tür fliegt auf. Drei Männer, gehüllt in weiße Kittel, stürmen herein. Der erste zieht ein transparentes Röhrchen aus der Schürzentasche und hält es mir vor die Nase. „Guten Tag. Franke, NADA Bonn, Nationale Anti-Doping Agentur Deutschland. Unangekündigte Dopingkontrolle.“ Das Röhrchen beginnt vor meinen Augen zu tänzeln. „Wir benötigen eine Urinprobe.“

 

 

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Thomas, der Polier

Greifswald (SPA): Um Punkt 14 Uhr sind mein Fotograf und ich mit Thomas in der Nähe des Fischmarktes verabredet. Wir sind zwölf Minuten drüber. Dann kommt er.

 

Thomas belegt BWL im 16. Semester und finanziert sein Studium über Gelegenheitsjobs. Die werden durch den ASteR vermittelt, den Allgemeinen Studentenausschuss für einkommensbezogene Reanimation.

Nachdem Ruhe in die Revierkämpfe gezogen ist, hat er seinen Claim hier im Stadtzentrum abgesteckt. 20 mal 20 Meter in exponierter Lage. 0,04 Hektar vom Filet, auf denen er sich als Rundum-Dienstleister definiert. Er nennt es Wohlfühloase, für Touristen und Einheimische, die er nach seinen Vorstellungen kreiert. Jetzt, wo die Bürgermeisterwahl endlich ihren Abschluss gefunden hat, ist das triste Schwarz aus der Kostümierung der Anbieter gewichen. Thomas begrüßt uns in einem Grün, wie es satter nicht sein kann.

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Blindgänger entschärft

 

Wolgast (SPA): Vor dem Koserower Strand auf Usedom bargen am Sonntagabend drei Freunde des Angelsports einen Blindgänger aus dem letzten Jahrtausend aus dem Wasser. Es handelte sich um eine braune, verschlossene Flasche, die mit dem Namen „Tyskie“ etikettiert war.

 

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