Der nivellierte Mensch

 


Greifswald (SPA): Dem Thema „Time for Change? – Schule zwischen demokratischem Bildungsauftrag und manipulativer Steuerung“ widmete sich am letzten Samstag eine Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal. Was Lehrer, Eltern und Bürger unternehmen können, um Schule wieder in die demokratische Verantwortung zu holen, stand neben der Analyse von manipulativen Techniken und Mitteln im Zentrum der Veranstaltung, die statt der erhofften 100 Personen 460 Interessierte ins Bergische Land zog.

 


 

 

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Ende Gelände

 

 

Greifswald (SPA): Ich bin unterwegs zum Sandow-Konzert in Rostock und entdecke im Vorbeifahren zwei junge Männer an einer ziemlich ungünstigen Stelle am Straßenrand stehen. „Rostock“ ist auf einem Schild zu lesen, das der eine vor der Brust trägt. Zu spät gesehen, denke ich noch und biege wenig später am Ende der Grimmer Straße nach rechts ab, um zu tanken. Ein Dutzend weiterer Feierabendtanker haben offenbar dieselbe Idee, weshalb ich sofort kehrt mache, wieder in Richtung Bahnhof fahre, auf dem Netto-Parkplatz halte und hinüberrufe: „Wollt ihr mit?“.

 

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Symbolik am Pfahl

 

 

Alternatives Abhängen: Plakate in der Greifswalder Luxemburg-Straße (Hintergrund). Vorn ein Gemeinschaftspfahl.

 

 

 

 

Greifswald (SPA): Vier Wochen vor den Landtagswahlen in Mecklenburg/Vorpommern geht der Straßenwahlkampf in die heiße Phase. Nun begnügen sich die Parteien nicht mehr damit, sich mit ihren Info- und Werbeständen neben nützlichen Organisationen wie WWF oder Kinder in Not zu platzieren, sondern hängen in ökologisch unverantwortlicher Weise massenhaft Zellulose an hansestädtische Straßen säumende Pfähle.

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Sonntagmorgen auf dem Markt

Greifswald (SPA): Während sich das gemeine Volk auf dem Ryck auf die kommenden Kurzstrecken-Wettkämpfe des diesjährigen Drachenbootrennens vorbereitete und dabei lange Wartezeiten in Kauf nahm, legte das Who is Who der Greifswalder Kommunalpolitik um 9:17 Uhr direkt am Rathaus ab.

Dann drehten die König, Fassbinder & Co. unbeachtet von der Öffentlichkeit mehrere Aufwärmrunden vor der historischen Kulisse des Marktplatzes, ehe sie sich in die Arena am Fluss begaben. Ob diese neue Art der Vorteilsbeschaffung Früchte trug, stand bei Redaktionsschluss nicht fest.

 

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