Zwei Tage Muskelkater

 

Ursache, dann Wirkung

 

 

Greifswald (SPA): In der Nachbarschaft trampelt der Merkules-Sportsmann wieder einmal um 7 Uhr die Treppe hinunter, so als würde er auf jede einzelne Stufe noch einen Telemark zaubern. Um sich, auf diese Weise unlügbar aufgewärmt, im nächsten Moment die Stöcker umzuschnallen und, nachdem er die Tür aus dem Weitwinkel zuscheppern lässt, seine morgendliche Nordic-Walking-Runde auf dem Wall zu beginnen.

 

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Moor Drive-In

 

Greifswald (SPA): Seit gestern besitzt Mecklenburg-Vorpommern das weltweit erste Moor Drive-In und hat damit einen neuen Impuls für die im Aufschwung begriffene, gesundheitsorientierte Tourismusbranche gesetzt. Mit dem Abbruch eines Teilstücks der A20 in der Trebeltalquerung zwischen Greifswald und Rostock werden Nutzer der Küstenautobahn in die Lage versetzt, Verspannungen und Muskelverhärtungen, die sich auf der langen Reise durch die Weiten des Bundeslandes manifestiert haben, ohne nennenswert zusätzlichen Zeitaufwand schmerztherapeutisch mit Moorpackungen zu versorgen.

 

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Die wundersame Genesung des Patienten W.

 

 

 

 

 

Greifswald (SPA): Ich ziehe den Vorhang ein wenig zurück und spähe in das Nachbarzimmer. Drei dahinsiechende Patienten und ein freies Bett, an dessen Ende ich auf einem Schild meinen Namen entdecke.

 

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Medien tauchen ab

 

 

Großprojekt Kanal-TV: Anstich in der Greifswalder Fleischerstraße

 

 

Greifswald (SPA): Nach der stetig zunehmenden Qualitätsschelte der letzten Wochen, Monate und Jahre gehen die deutschen Medien geschlossen in den Underground. Das Schneller, Höher, Intensiver, Trivialer (kurz: SHIT) müsse endlich der Vergangenheit angehören, heißt es in einer einvernehmlichen Kurzdepesche des Deutschen Medienverbandes (DMV), in dem Vertreter von Print, Funk und Fernsehen vereinigt sind.

 

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Rot Kreuz

 

Meine Kernkompetenz: Frauen einwickeln

 

 

Greifswald (SPA): Als ich noch kurz um die Ecke gehe, um die Umluft zu nikotinisieren, läuft sie freundlich grüßend an mir vorbei. Marineblaue Hose, marineblaue Jacke und darunter eine weiße Bluse, von deren Kragen mich das Corporate Design des Deutschen Roten Kreuzes grüßt. In den Händen transportiert sie vier prall gefüllte Taschen mit weiterbildungsrelevantem Equipment – eindeutig identifizierbar an orangenen Warnwesten, die aus einer der Tüten quellen. Schon prophezeie ich erfüllend selbst.

 

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