Geene Bullova

 

 

Monate nach 89: Knepulski und der visuelle Überfluss

 

 

Greifswald (SPA): Noch 1989 hatten wir nix. Auch die drei großen B waren nirgendwo, im ersten Fall allerdings punktuell und gemäß streng reglementierter Zuteilung, auf offiziellen Kanälen zu haben und zu finden: Bananen, Beamte, Beateuhse. Einige Monate später gab es satt Bananen, die ersten Angestellten stiegen in den Beamtenstatus auf und das Unternehmen aus dem ganz hohen westdeutschen Norden eröffnete im wilden Osten seine ersten Shops. Irgendwann auch in Greifswald.

 

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Staatsschutz ermittelt

 

Anschlagsort: die beschauliche Unkel-Bräsig-Strat in Greifswald

 

 

Greifswald (SPA): Nach dem eventuell gezielten Tritt eines Passanten oder der eventuell ungezielten Attacke eines(r) minderjährigen Dreiradlenkers(in) auf einen AfD-Aufsteller am vergangenen Montag, in dessen Folge die überteuerte und sehr boulevardnah platzierte Marketinginstallation in Leichtmetallbauweise eine exakte Drehung um 84 Grad unter einseitigen Abwurf der in Blau gehaltenen Plakatierung vollzog sowie dem freitäglichen Gülleanschlag auf mehrere Besucherzelte des Festivals „Wasted in Jarmen“ musste die Polizei in den späten Abendstunden des gestrigen Samstags ein drittes Mal in dieser Woche zu einem eventuell politisch motivierten Anschlag ausrücken.


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Randzeitenoffensive

 

 

Greifswald (SPA): Während Verbrauchermärkte mehr und mehr dazu übergehen, den Kunden zehnprozentige Preiserhöhungen auf Vorlage von Zehn-Prozent-Rabattmarken zurück zu erstatten, läuft bei einem Greifswalder Discounter eine nie dagewesene Offensive auf die Randzeiten an. Ab einem Einkaufswert von 99 Euro (außer Tiernahrung) erhält der Verbraucher ab sofort einen Kleinhund als Bonusgeschenk dazu und darf den kleinen Racker ab Markt mit nach Hause nehmen.

 

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Schwarz und Weiß

 

Greifswald (SPA): Mit der Reanimation des Greifswalder Namensstreites um den Patron der Universität ist eine Neubesetzung der Stühle Schwarz und Weiß in greifbare Nähe gerückt. Nachdem die Initiative "Ernst Moritz Arndt bleibt" sich im Frühjahr erfolgreich um 1040 Unterschriften für eine Urabstimmung bemüht hatte, deren Tinten mangels Controlling jedoch vier Monate im Nirvana austrockneten, rief der Akademische Senat nun zur erneuten Beschäftigung mit der Umbenennung auf. Grund ist die Behebung der im Januar vom Bildungsministerium beanstandeten Formfehler im Zuge der letzten Abstimmung.  

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Spagat auf dem Rad

 

 

 

 

 

Greifswald (SPA): Es ist 16:42 Uhr in Greifswald. Ronny und ich stehen in einem Pulk von Radfahrern, der sich an der Ecke Volksstadion gebildet hat, um gemeinsam bei Ampel Grün den Karl-Liebknecht-Ring zu queren. Vor uns liegen 850 dieselfreie Meter Fahrrad- und Fußgängerstraße. 850 schnurgerade Meter unserer mit Wahlplakaten zugehängten Transitstrecke. 850 Meter Rasch Hour.

 

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Intergalaktisches Marketing

 

 

Wecken trotz Helmpflicht: Darth Vader bei einem Absolventen

 

 

Greifswald (SPA): Mit einer neuen und innovativen Marketingstrategie versucht die Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, den sinkenden Studierendenzahlen entgegenzuwirken. Nachdem die 1456 gegründete Alma Mater in ihre letzte medienwirksame Kampagne die einheimische Bevölkerung einbezog, setzt sie nach den im sogenannten Namensstreit gesammelten Erfahrungen nun alles auf die intergalaktische Komponente.

 

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Engpass im Paradies

 

 

Endlich beim Endverbraucher: MALIMO-Textilien im Paradies

 

 

 

 

Eden / Greifswald (SPA): Die demografische Entwicklung kann mit der steigenden Zahl der durchgeführten Selbstmordanschläge nicht mehr Schritt halten und hat im Paradies zu Engpässen bei der Bereitstellung von Jungfrauen geführt. Daran würde auch die Tatsache nichts ändern, dass Attentäter, wie zuletzt in Manchester geschehen, dazu übergehen, Kinder gleich mit in den Himmel zu bomben.

 

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Saison wird verlängert

 

 

So soll sie aussehen: Die Entmonopolisierung der Sommersaison in MeckPomm

 

 

 

 

 

 

Greifswald (SPA): Mit neuen Ideen sagt das Wirtschaftsministerium des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern dem saisonalen Charakter wassergebundener Tourismus- und Erholungsformen den Kampf an. Ziel ist es, sowohl auf der Angebots- als auch auf der Nachfrageseite für mehr Planungssicherheit zu sorgen und somit die Arbeitsmarktsituation stabiler zu gestalten.

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Die Breitbandoffensive im ländlichen Raum

 

Telekommunikativer Werbespot: Eine Glasfaserkabelfee schwebt über das ländliche Mecklenburg-Vorpommern und sammelt altertümliche Kommunikationstechnik ein.

 

 

 

 

 

Schwerin / Duckow (SPA): Bei der flächendeckenden Versorgung des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern mit 50 Mbit/s setzt die Landesregierung auf die Symbolträchtigkeit der Abwrackprämie. So werden die Bürger des Bundeslandes in einem entsprechenden Werbespot für die Innovationen der Telekommunikation sensibilisiert und in märchenhaften Bildern ermutigt, sich von den fernkommunikationsorientierten Anschaffungen der letzten Jahrhunderte zu trennen.

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ALDI startet Wohnraumoffensive

 

 

Greifswald (SPA): Steigende Studentenzahlen haben in der Hansestadt Greifswald zu akutem Wohnungsmangel und einem erheblichen Anstieg der Mietpreise geführt. Nun hat ALDI diesen Zuständen den Kampf angesagt. Am letzten Wochenende startete der Discounter die Kampagne „EinEuroHopper statt EinEuroJobber“ und dürfte damit den lokalen Immobilienmarkt nachhaltig aufmischen.

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Symbolik am Pfahl

 

 

Alternatives Abhängen: Plakate in der Greifswalder Luxemburg-Straße (Hintergrund). Vorn ein Gemeinschaftspfahl.

 

 

 

 

Greifswald (SPA): Vier Wochen vor den Landtagswahlen in Mecklenburg/Vorpommern geht der Straßenwahlkampf in die heiße Phase. Nun begnügen sich die Parteien nicht mehr damit, sich mit ihren Info- und Werbeständen neben nützlichen Organisationen wie WWF oder Kinder in Not zu platzieren, sondern hängen in ökologisch unverantwortlicher Weise massenhaft Zellulose an hansestädtische Straßen säumende Pfähle.

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Drei Wetter Taft versagt bei 160 km/h

 

Enttäuschter Cabrio-Fahrer: instabile Haarkosmetik

 

 

Greifswald / Düsseldorf (SPA): Das ist ein harter Schlag für den zum Henkel-Konzern gehörenden Haarkosmetik-Hersteller Schwarzkopf. André H. parkte am Dienstagabend seinen Toyota GT 86 Cabrio in der Greifswalder Innenstadt und musste nach einem Blick in seinen Handspiegel feststellen, dass es für das Produkt „Drei Wetter Taft“ ab einer Geschwindigkeit von 160 km/h keine Argumente gibt.

 

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