Die Zeitreise des Otto von Bismarck

 

 

 

 

Greifswald (SPA): Es ist stockdunkel und diesig, als wir in Greifswald starten – so dunkel, dass es wenig Sinn macht, über Land zu fahren und ihm ein bisschen von der Schönheit Vorpommerns und Mecklenburgs zu zeigen. Nachdem er gestern noch mal gedankenverloren, dann wieder freudig erregt durch seine alte Heimat Eldena streifte, wirkt er nun ein wenig enttäuscht.

 

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Rendezvous im Märchenwald

 

 

 

Greifswald (SPA): Es war einmal ein tiefer dunkler Wald, der von Jahr zu Jahr dunkler wurde, da all das gefallene Laub und das gebrochene Geäst kaum noch einen Sonnenstrahl auf den Boden ließen und Pilze, wenn sie denn wuchsen, ein unscheinbares und für menschliche Augen kaum sichtbares Dasein fristeten.

 

 

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Schwarz und Weiß

 

Greifswald (SPA): Mit der Reanimation des Greifswalder Namensstreites um den Patron der Universität ist eine Neubesetzung der Stühle Schwarz und Weiß in greifbare Nähe gerückt. Nachdem die Initiative "Ernst Moritz Arndt bleibt" sich im Frühjahr erfolgreich um 1040 Unterschriften für eine Urabstimmung bemüht hatte, deren Tinten mangels Controlling jedoch vier Monate im Nirvana austrockneten, rief der Akademische Senat nun zur erneuten Beschäftigung mit der Umbenennung auf. Grund ist die Behebung der im Januar vom Bildungsministerium beanstandeten Formfehler im Zuge der letzten Abstimmung.  

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Eiszeit

 


 

 

 

 

 

Greifswald (SPA): Fünfmal beißt es in meiner Jackentasche. Dann finde ich eine Parklücke in der Stadt, steige aus dem Auto und pule das Handy heraus. Christoph. Anruf in Abwesenheit. Ich aktiviere mit dem Daumen seinen Namen und schon höre ich seine Stimme. 

 


 

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Die letzte der Libellen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Greifswald (SPA): Es spätsommert. Für drei Stunden und nur ein bisschen. Ich lese mich durch die wunderbaren Bilder eines John Irving, die der mit Worten in sein „Gottes Werk und Teufels Beitrag“ gemalt hat. Man muss der Held des eigenen Lebens werden.

 

 

 

 

 

 

 

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Konni kniggt ab

 

 

Virales Gift: Legger Gurgelsalat ... und schon kniggt Konni ab

 

 

 

 

Greifswald (SPA): Beim allmonatlichen Vollkontakttreffen der Greifswalder Diskursgruppen, das gestern in Neu Boltenhagen ausgetragen wurde, lichtete ein investigativer Fotograf den Teilnehmer Konrad L., 49 Jahre, KfZ-Meister, eine Frau (brü- und nett), vier Kinder, zwei Katzen, ein 5er BMW, wohnhaft in Ladebow, Fan von Bruce Springsteen, Nora Tschirner und der Comedy-Serie „Alf“, von allen nur Konni genannt, beim heimlichen oralen Leeren von Restbeständen einer großen Schüssel Gurkensalat (grün) ab.

 

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Der Sorbenfinger

 

 

Greifswald (SPA): Im Klinikum streife ich mir den hochgradig unerotischen Operations-Schlüpfer über, eine der Todsünden des elastisch-großmaschigen Netzdesigns, schlüpfe in das hinten offene OP-Hemd und klettere auf das bereitstehende Transportbett. Die hinzugeeilte Stationsschwester verabreicht mir die obligatorische LmaA-Tablette. Nun sehe ich mit arg begrenztem Optimismus einer persönlichen Premiere entgegen. Einer Plexus-Anästhesie. Dies bedeutet: ein lokal wirkendes Betäubungsmittel wird unter Verwendung eines spitzen Gegenstandes durch die ach so empfindliche Achselhöhle in den Körper transferiert.

 

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Mission Impossible

 

Vor drei Monaten: ein zuversichtlicher André H. im Eingangsbereich des brasilianischen Urwalds

 

 

 

Greifswald / Manaus (SPA): Seit drei Monaten ist der Greifswalder Zoologe André H. im zentralen Amazonasgebiet auf der Suche nach dem Mützenfalter (Papilio pileus). Das Exemplar aus der Ordnung der Lepidoptera (Schmetterlinge) lässt sich einer Überlieferung nach gern auf Mützenschirmen und Hutkrempen nieder und wird aus diesem Grunde auch Hutkantensitzer genannt.

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Wegners Fährte (Teil 3) – Amboro

 

Gleiswechsel am Rio Suturu

 

 

Greifswald (SPA):  Während die Heimat für den Gänsebraten deckt, bereiten wir uns bei fünf Stunden Zeitverschiebung auf den Dschungel im Amboro-Nationalpark vor. Anders als Richard Nikolaus Wegner vor circa 85 Jahren rechnen wir natürlich nicht damit, auf unentdeckte Indianerstämme zu treffen, deren Community uns im knappen Lendenschurz und mit primitiven Speeren um Feuerstellen tanzend empfängt.  Gespannt sind wir trotzdem.

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Wegners Fährte (Teil 2) – Durch Bolivien


Mautstelle: Stempel und Colaboraciones

 

Greifswald (SPA): Am Morgen des 24. Dezember liegen weitere gut 500 Kilometer bis zum nächsten Reiseziel vor uns, so dass wir sehr früh in den Fahrzeugen sitzen und Villamontes verlassen. Die Straßen durch das östliche Tiefland sind toll und in keiner Weise mit deren Zustand im paraguayischen Chaco zu vergleichen. Allerdings müssen wir an unzähligen Kontroll- und Mautstellen halten, wo offen Colaboraciones verlangt werden – kleine Zahlungen für die Familie, an diesem Datum natürlich zum Heiligabend, für die Gemeinde, für die Kirche, für den Hund … Auch das ist Bolivien.

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Wegners Fährte (Teil 1) - Grenzspiele

 

Simple Grenzsicherung zwischen Paraguay und Bolivien

 

Greifswald (SPA): In den Jahren 1927 bis 1929 unternahm der 1967 in Greifswald verstorbene, nach dem Krieg an der hiesigen Uni wirkende Anatom und Anthropologe Richard Nikolaus Wegner eine Expedition durch Südamerika. Über den Rio Pirai gelangte er mit Kanus in den bolivianischen Dschungel, wo es ihm gelang, Indianerstämme zu „bestimmen“. So hieß das damals. Weihnachten 2012 reisen wir, sechs Greifswalder und drei deutschstämmige Mennoniten aus Asuncion, ihm nach.

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Innovationen von der Hardthöhe

 

Bonn / Greifswald (SPA): Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat mit der Umstandsuniform für schwangere Angehörige der Bundeswehr einen erneuten vieldiskutierten Vorstoß gewagt und wiederholt ihre innovative Kompetenz unter Beweis gestellt. Wir haben ein wenig in den Schubläden der Ministerin auf der Bonner Hardthöhe gekramt und sind fündig geworden. Bryckeleaks entlüftet die schlechtbehüteten Geheimnisse von sieben geplanten Maßnahmen zur Stärkung der Bundeswehr.

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Engpass im Paradies

 

 

Endlich beim Endverbraucher: MALIMO-Textilien im Paradies

 

 

 

 

Eden / Greifswald (SPA): Die demografische Entwicklung kann mit der steigenden Zahl der durchgeführten Selbstmordanschläge nicht mehr Schritt halten und hat im Paradies zu Engpässen bei der Bereitstellung von Jungfrauen geführt. Daran würde auch die Tatsache nichts ändern, dass Attentäter, wie zuletzt in Manchester geschehen, dazu übergehen, Kinder gleich mit in den Himmel zu bomben.

 

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Heißer Stuhl

 

 

 

Historischer Lehnstuhl der Hansestadt Greifswald (Baujahr unbekannt, jedoch sehr alt)

 

 

 

Greifswald (SPA): Die jüngsten Dissonanzen in der interfraktionellen kommunalen Zusammenarbeit im Greifswalder Rathaus haben dazu geführt, dass der Zeugwart des hansestädtischen Verwaltungsgebäudes den historischen Lehnstuhl aus dem Keller kramen musste.

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April so gnadenlos wie nie

 

 

Warten auf den Gang zum Biss: Hornfischangler im April 2017

 

 

 

Greifswald (SPA): Angelsport und Wasser gehören zusammen wie Pech und Teer. Oder wie Schwefel und Zündholz. Dieses traditionelle Denkmuster des allgemeingebildeten Bürgers wurde in den letzten Tagen in das Reich der pommerschen Sagen und Märchen verbannt und muss nun, auch durch uns, nachhaltig korrigiert werden.

 

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Die Spur der Steine

 

 

Verrückt nach Steinen: Fährtenhund Stony

 

 

 

Greifswald (SPA): In der letzten Woche legten Vertreter der Identitären Bewegung einen sehr schweren Stein in der Greifswalder Domstraße ab und versahen ihn mit einer episodisch anwesenden Gedenktafel für den abgewählten Universitäts-Namenspatron Ernst Moritz Arndt.

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Rückerstattungen für Mauerbau

 

Hat Geld gekostet: Berliner Mauer

 

 

Greifswald/Berlin (SPA): Kaum hat die neue US-Regierung unter Donald Trump erste Maßnahmen formuliert, so jene, nach der sich Mexiko zu einem grundwertadäquaten Prozentsatz am Mauerbau zu beteiligen hat, schallen in Deutschland Forderungen von Trittbrettfahrern aus dem Underground. Diese beinhalten die vollständige Rückerstattung der für den Bau der Berliner Mauer entstandenen Kosten durch die Bundesrepublik.

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De Weddermann vun Gripswold

 

 

 

Weddermann un Stroombaarsch an de Waterkant: Dull lang Winter

 

 

 

 

 

 

Gripswold (SPA): Wat den Düütsche de Wedderbericht is, is den gemeen Vorpommern sien Weddermann. All Johr an 24. Januar steiht de in Gripswold an de Waterkant vun Stadhaven un seggt mit en traditschoonell Verfooren de Grootwedderlaag för de nakamen acht Week vörrut.

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Wird auch Greifswald umbenannt?

 

 

Nicht zeitgemäß: Greif

 

 

 

 

 

Greifswald (SPA): Mit dem heutigen Beschluss über die Ablegung des Universitätsnamens Ernst Moritz Arndt gießt der Akademische Senat heißes Wasser auf die Mühlen weiterer Umbenennungsbefürworter. Schon wenige Minuten nach der mit 24:11 Stimmen (eine Enthaltung) äußerst knapp ausgegangenen Entscheidung konnten erste Meinungen zu einer Streichung der Bezeichnung Greifswald für die Hansestadt eingefangen werden.

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Das letzte Einser-Abitur

 

Bei Kevin im 14. Haus: Einstein in Schrift und Bildern

 

 

 

Greifswald (SPA): Dezember 2038. Ich bin auf der Suche nach dem letzten Gymnasiasten, der sein Abitur mit der Note „Eins“ ablegen wird. Nach einer Beschwerde des bayrischen Kultusministeriums aus dem Jahre 2016, in dem vor allem die Nordländer wie Berlin, Bremen oder Mecklenburg-Vorpommern dafür kritisiert wurden, Schüler nicht zu fordern und ein „Sehr gut“ allzu leichtfertig zu verteilen, kam Bewegung in die Bildungsrepublik Deutschland.

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Sunter Stefan

 

 

 

Rode Mantel uttuscht un good tomood: Wiehnachtsmann

 

 

 

 

 

(na een wohr Begevenhiet)

 

 

 

Greifswald (SPA): Mien Söhn, fief Johr oolt, steiht ünner Stroom. Alltied wedder segg ik: „He kumt gliek. Dor sünd noch anner Kinner na de Straat, de he en Geschenk mang de Wiehnachtsboom leggen mutt.“ Denn geiht de Bimmel.

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De Mann, de över Water löppt (Deel Twee)

 

 

En Booschgäbbi

 

 

 

 

En Tosamenfaten ut de eerste Deel: En Poor Oorlööfer ut Sachsen kieken op Riemseroort rut op dat Water un sehn uns Fischermann Harms Hollatz. De hett sin Schipp up Reede, wiel de oplandig Wind nich geiht, un löppt nu över dat Water. Ik mutt wegen de traditschonelle Ümstänne op all Fragen vun de Gäst antern.

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De Mann, de över Water löppt

 

 

 Löppt un löppt: Harms Hollatz

 

 

 

 

Greifswald (SPA): Heide un Heiner Heidrich hewwt sich op de hööchste Punkt op noorden Riemseroort positioniert. Den Müller sien Kieshümpel. De twee laatsaisonalen Oorlööfer ut Kirschau (Sachsen) kieken dwars na dat Eiland. Ik maak dat ook.

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Genius Fluminis

 

 

Gorzow in Westpolen: Der Zeuger des Flusses (sitzend) auf dem Podest.

 

 

 

 

Gorzow/Greifswald (SPA): Auf meinem Weg vom östlichen Baltikum zurück nach Greifswald, der mich an den letzten beiden Tagen durch das ländliche Polen führte, mache ich Station in Gorzow. Hier, gleich an der Uferpromenade, die den Fluss Warta über einige hundert Meter begleitet, lasse ich mich nieder. Strecke die Beine auf einer polnischen Wiese aus, hebele den Kronkorken von einer Flasche Tyskie, nehme einen ersten Schluck und lass mich rückwärts in das sonnengetrocknete Gras fallen. Ich drehe mich auf die Seite, grabe im Rucksack nach meinem Buch und sehe IHN.

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Ausgeliefert

 

 

 Endlich da: Ninas Trabi

 

 

 

 

 

Greifswald (SPA): „Das ist eine der größten Überraschungen meines Lebens.“ Christiane Zink, wohnhaft in der Greifswalder Fleischervorstadt, kann die Tränen des Glücks kaum zurückhalten. „Ich hatte die Reservierung schon längst abgehakt. Dann kam gestern ein Anruf aus Zwickau und heute steht er da.“ Sie legt eine Hand auf die Motorhaube und nun rollt sie doch – die erste Träne.

 

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Die wassergebundene Naherholung in der Steinzeit

 

Sensationelles Foto aus dem Andersen-Archiv: Steinzeit-Pärchen beim Sonnenbad in Loissin

 

 

 

Greifswald / Loissin (SPA): Bereits in den 1980er Jahren wurde mit der Bildung der Forschungsgruppe Rekreationsgeografie an der Geografischen Sektion der Universität Greifswald, initiiert durch Prof. Bruno Benthien, die Forschung zur touristischen Entwicklung im zirkumbaltischen Raum vorangetrieben.

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Vertikalseile am Wall

 

 

Eine Vision: Am Vertikalseil durch die Wallanlagen. Die vorhandenen Sitzelemente stehen für Pausen zur Verfügung. Lärmschutz und trockene Füße (bei Wasserständen bis 0,50) sind gewährleistet. Zudem extrem rückenschonend.

 

 

 

Greifswald (SPA): Mit der Genehmigung von Fördergeldern in Millionenhöhe zur Umgestaltung des Hanserings sieht die Stadt Greifswald goldenen Zeiten in der Stadtentwicklung entgegen. Gleichzeitig mehren sich Stimmen, die auf Gefahren im Zuge der Versiegelung weiter Flächen hinweisen.

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André tanzt

Servilius Nonianus (nachcolorierte Schwarz/Weiß-Fotografie aus dem 1. Jahrhundert n. Chr.): Auf den Aufzeichnungen des römischen Schreibers beruhen die Choreografien des rituellen Tanzes der Fish Angels

 

 

Greifswald (SPA): André meldet sich bei mir per Telefon. Er stammelt eine kleine Entschuldigung, wirkt unsicher und ist verärgert, dass wir letztens im Lurch so wortlos auseinander gegangen sind (SPA berichtete). Es tue ihm sehr leid und er fragt mich, ob ich ihm noch böse sei. Oh doch, ein bisschen. Ein kleine Weile lasse ich ihn zappeln, halte via DSL einen kontrollierten Drill und erst als ich ihn save im Kescher weiß, gebe ich mich tröstlich: „Nein, nicht böse.“

 

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Die Auswirkungen der modernen innerstädtischen Landschaftsarchitektur auf die Verbreitung religiöser Vereinigungen

 

Korbing für Ordnung und Sauberkeit: Korbist Hollatz

 

 

Greifswald (SPA): „Wir mussten nur warten, bis das Land Mecklenburg-Vorpommern die Fördertöpfe öffnet und haben dann die Gunst der Stunde genutzt.“. Sprach André Hollatz, aktiver Steuerzahler und Korbist der ersten Stunde. Die Korbisten, Anhänger einer realtiv jungen Strömung des buddhistischen Glaubens, wirkten bis Oktober 2015 im Untergrund. Ihre erste urkundliche Erwähnung geht auf den Juli 2013 zurück, als die vatikanische Monatsausgabe der Satirezeitschrift „Ratze“ deren Anhänger als „Entsorgungsbuddhisten“ und „Tempelgrüne“ verunglimpfte.

 

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Pilgerweg taucht auf

Loissin (SPA): Ein Teil des im Jahre 1013 durch den sorbischen Missionar Hans Hagen angelegten Pilgerweges erschien kürzlich bei ablandigem Wind für wenige Minuten an der Wasseroberfläche des Greifswalder Boddens nahe Lubmin. Der die Ostsee querende Nordausläufer der Hagenschen Missionsrouten endete an der Rundkirche Trelleborg (Südschweden) und wurde in der im Mittelalter beliebten Methode der Schritt-für-Schritt-Technik verlegt. Er zählt zu den seltenen Zeugnissen des Findlingswegebaus der damaligen Zeit.. 

 

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Gräten Grün-Blau

 

Greifswald (SPA): Als kleiner Junge und ABC-Schütze, der ich einmal war, saß ich nach der Schule oft bei meiner Großmutter, die mir frische Plinsen oder Quarkkeulchen servierte. Heiß aus der Pfanne. Im Hintergrund lief eine Schallplatte von Salvatore Adamo oder die Schlagerparade 1971.

 

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Hans Hagen und Pilze der Umgebung

 

 

Hanshagen-Forst (SPA): Vor 1000 Jahren erforschte der sorbische Missionar Hans Hagen die Wälder Vorpommerns, entdeckte und bestimmte bei dieser Gelegenheit den Obenglattgrauen Champignonfresserpilz (Fungus Supracanum Placidus Agaricus Epulo). Die dabei entstandenen Niederschriften und Kartierungen des in Wittichenau (heute: Sachsen) geborenen Geistlichen zählen in ihrer Einmaligkeit zu den kostbarsten Schätzen aus dem Mittelalter.

 

 

 

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Das Wunder von Spandowerhagen

 

 

Spandowerhagen (SPA): Ein Anruf vor 45 Minuten. In der Leitung ein offensichtlich älterer Herr, der mich mit unruhigen Worten bittet, ihn in Spandowerhagen zu besuchen. „Gleich?“, frage ich. „Wenn Sie Zeit haben … gleich!“

 

 

 

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Der Hexer auf dem Rechenstiel

Greifswald (SPA): Liebe Kinder, liebe Erwachsene! Ihr alle kennt die Geschichte von Saxana, der Hexe, die sich mit einem Zauberspruch aus ihrer Hexenschule zu den Menschen beamt. Dort verliebt sie sich in Honza, den Sohn des Zoodirektors und ersten Kerl, der ihr vor die so wunderbaren, dunklen Locken läuft. Nach einer Unzahl von Verstrickungen und lustiger Zaubertricks, einem wilden Besenritt, der Mutter aller filmisch umgesetzten Verfolgungsjagden, nimmt sie einen Schluck von einem Salbeitrunk und verliert daraufhin ihre Zauberkräfte. Was mit einem Gipsbein für Saxana und dem Happy End betreffs Honza endet.

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Maya-Kalender sagt die Wahrheit voraus

 

Von den Maya vorausgesagt: Sonnenuntergang am Bodden

 

 

Greifswald (SPA): Eine im Maya-Kalender verankerte Prophezeiung zu einem Sonnenuntergang am 24. September 2012 ist eingetroffen. Die Bürger der Hansestadt Greifswald und der umliegenden Gemeinden wurden von dem Ereignis völlig überrascht und von den Behörden dabei ziemlich allein gelassen. Erschwerend kommt hinzu, dass eine im „Greifswalder Blitz“ am 19.09. veröffentlichte Untergangswarnung durch den Großteil der Bevölkerung einfach überlesen wurde.

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